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Rundgang: Die Überseestadt soll grüner werden!

Unser Thema: Die Überseestadt soll grüner werden!

In unserem Stadtteil sind viele Flächen unnötig durch Pflastersteine, Asphalt oder Beton versiegelt und das ist ein Problem! Sie speichern die Wärme an heißen Tagen und geben davon nur wenig ab.

Eine Entsiegelung dieser Flächen kann helfen, Regenwasser besser versickern zu lassen. Hitzeinseln werden reduziert und es können neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen werden. Bäume und Pflanzen kühlen zudem die Umgebung, verbessern das Klima in der Stadt und ein grüner Stadtteil stärkt unser Wohlbefinden und wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit aus.

Mit einem Rundgang wollen wir mit Fachleuten herausfinden, was wir selbst als Bürger*Innen im Stadtteil, im Quartier unternehmen können, damit Bremen, die Überseestadt grüner und zur Klima-Schwammstadt wird.

Termin: Montag, 8. Juni 2026 von 18:00 – 19:30 Uhr

Treffpunkt: meethouse e.V. 28217 Bremen - Am Kaffee-Quartier 11b – am Hauseingang

Veranstalter: meethouse e.V. Gemeinsam. Anders WohnenBremer Umwelt Beratung e.V

Anmeldung erforderlich: Bitte unter info@meethouse.de anmelden

Die Inhalte und das Vorgehen:

Mit dieser Auftaktveranstaltung wollen wir uns gemeinsam ein Bild machen, wie wir die Situation vor Ort in der Überseestadt bewerten und einschätzen. Das Zielgebiet ist der gesamte Stadtteil, aber im ersten Schritt wollen wir den vorderen Bereich nah der Innenstadt zwischen Kaffee-Quartier, Europahafen und Überseeinsel betrachten.

Wir, das sind die Bewohner*innen des gemeinschaftlichen Wohnprojekts meethouse. Wir haben als Bürger*innen großes Interesse daran, dass sich unsere Lebensqualität verbessert.

Zum Ziel haben wir uns gesetzt, dass wir dazu beitragen möchten, dass mehr Klimaschutz und Klimaanpassungsmaßnahmen im Alltag ganz praktisch umgesetzt werden. Mit Ihrer Expertise haben wir die Bremer Umwelt Beratung als begleitende Partnerin dazugewonnen.

Wir wollen für das Themengebiet ein Bürger-Bündnis ins Leben rufen, dass sich regelmäßig trifft und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und vorstellt. Dieser Zusammenschluss sollte sich aus den Bewohner*innen, den Gewerbebetrieben aus allen Bereichen, aus Wohnungsbaugesellschaften/Bauträgern, Institutionen und den ortsansässigen bremischen Behörden und Unternehmen zusammensetzen.

Wir wollen herausfinden, ob eine Dach- und/oder ein Fassadenbegrünung möglich ist. Wir wollen klären, welche Flächen können überhaupt entsiegelt und begrünt werden, wie ist der Untergrund beschaffen und ist es ein öffentliches oder privates Grundstück. Wer ist der Eigentümer, wer ist der Entscheidungsträger und Ansprechpartner hierfür?

Wenn wir diese Parameter transparent gemacht haben und wissen, wie die Rahmenbedingungen sind, ist es möglich, eine Herangehensweise zu formulieren und die entsprechenden Entscheidungsträger zu motivieren, für mehr Klimaschutz im Alltag zu investieren. Natürlich müssen entsprechende Fördergelder eruiert werden und wir wünschen uns, dass die Verantwortlichen aus der Politik hierzu ideell und finanziell Ihren Beitrag leisten.

Gruppe von Menschen mit Fahrrädern und einer Person im Rollstuhl auf einem breiten Weg neben einem Fluss und einem hohen Wohngebäude im Hintergrund